Kuwait verurteilt Angriff auf Zivilfahrzeug in Rif Dimashq

Die Regierung von Kuwait hat am Sonntag den jüngsten Angriff auf ein ziviles Fahrzeug in der Ortschaft Beit Jinn in der Provinz Rif Dimashq offiziell verurteilt. In einer über den Kurznachrichtendienst X veröffentlichten Erklärung kritisierte das kuwaitische Außenministerium den Einsatz einer Drohne, der zu Verletzungen unter der Zivilbevölkerung geführt habe. Bei dem Vorfall am Samstag wurde ein ziviles Fahrzeug auf der Verbindungsstraße zwischen der Farm von Beit Jinn und dem Dorf Beit Jinn Ziel einer Drohnenattacke durch die israelische Armee. Dabei wurden mehrere Zivilisten verletzt.
In seinem Statement bekräftigte das kuwaitische Außenministerium erneut seine feste Haltung zur Unterstützung der staatlichen Souveränität der Arabischen Republik Syrien. Kuwait unterstrich dabei die Notwendigkeit, die territoriale Integrität, Sicherheit und Stabilität des Landes zu wahren. Die Regierung in Kuwait City rief zudem die internationale Gemeinschaft sowie den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen dazu auf, ihrer Verantwortung nachzukommen. Ziel müsse es sein, die wiederholten militärischen Angriffe auf syrischem Territorium zu unterbinden und die Einhaltung der Grundsätze des Völkerrechts sowie der Charta der Vereinten Nationen sicherzustellen.
Der Angriff in der westlichen Region von Rif Dimashq ereignete sich am Samstag und löste eine deutliche diplomatische Reaktion aus. Syrische offizielle Stellen hatten den Vorfall bereits zuvor bestätigt und auf die zivilen Opfer verwiesen. Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Spannung in den Grenzregionen und die sicherheitspolitische Sensibilität der Region um die syrische Hauptstadt Damaskus.
