Zwei Verletzte durch Minenexplosion bei Damaskus

Bei einem Zwischenfall in der Nähe der Stadt al-Dumayr in der Provinz Rif Dimashq sind am Dienstag zwei Personen durch eine Landmine verletzt worden. Nach Angaben lokaler Rettungskräfte ereignete sich die Detonation, als das Fahrzeug der beiden Männer aus Duma die Region Oujan, östlich von al-Dumayr, passierte.
Der Leiter der Rettungsstelle des Syrischen Arabischen Roten Halbmonds in al-Dumayr, Tahir Jaroudieh, teilte mit, dass einer der Verletzten schwere Blessuren davongetragen habe. Er erlitt bei der Explosion eine Beinamputation sowie eine kritische Verletzung im Bauchraum. Der zweite Insasse des Wagens erlitt ebenfalls Verletzungen. Beide Opfer wurden nach der Erstversorgung vor Ort in das al-Muwasa-Krankenhaus in Damaskus gebracht, um dort die notwendige medizinische Behandlung zu erhalten.
Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Gefahr, die von Landminen und nicht explodierten Kampfmittelrückständen in dieser Region ausgeht. Trotz der Bemühungen zur Sicherung der Gebiete stellen solche Altlasten weiterhin ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Zivilbevölkerung dar. Die Umgebung von al-Dumayr ist in der Vergangenheit mehrfach Schauplatz vergleichbarer Vorfälle gewesen. Erst am 17. Juli dieses Jahres verstarb ein junger Mann in derselben Region, als sein mit landwirtschaftlichen Produkten beladenes Fahrzeug durch eine Panzerabwehrmine zerstört wurde.
Die syrischen Behörden mahnen regelmäßig zur Vorsicht in Regionen, in denen in den vergangenen Jahren Kampfhandlungen stattgefunden haben, da die Präsenz unentdeckter Sprengkörper das tägliche Leben sowie die landwirtschaftliche Nutzung in weiten Teilen der ländlichen Gebiete weiterhin massiv beeinträchtigt.
