Bahrain begrüßt Eingliederung der „QSD“ in syrische staatliche Strukturen

Das Königreich Bahrain hat die jüngsten Entwicklungen zur Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) und die damit verbundene Eingliederung ihrer militärischen und zivilen Einheiten in die staatlichen Institutionen der Syrischen Arabischen Republik begrüßt. In einer offiziellen Stellungnahme des Außenministeriums in Manama wurde dieser Schritt als ein bedeutender Beitrag zur Stärkung der staatlichen Souveränität, der nationalen Einheit sowie zur Festigung der Rechtsstaatlichkeit gewürdigt.
Das bahrainische Außenministerium bekräftigte in diesem Zusammenhang die feste Unterstützung des Königreichs für die Sicherheit und Stabilität Syriens. Ziel sei es, die staatlichen Institutionen des Landes vollständig zu festigen und so die Voraussetzungen für eine nachhaltige Sicherheit, friedliches Zusammenleben und den wirtschaftlichen Wiederaufbau zu schaffen. Ein stabiles Syrien, so die offizielle Haltung Bahrains, sei essenziell, um die Rolle des Landes in seinem arabischen und internationalen Umfeld wieder vollständig zu aktivieren.
Die offizielle Ankündigung des Kommandanten der QSD, Mazloum Abdi, erfolgte am Dienstag. Er erklärte das Ende der QSD als eigenständige militärische Organisation und bestätigte den Abschluss der Prozesse, durch die die Einheiten in die Strukturen der syrischen Armee überführt wurden. Abdi betonte, dass dieser Schritt einen bewussten Übergang in eine neue Phase darstelle, deren vorrangiges Ziel die Sicherung von Frieden und Stabilität sowie der Aufbau einer neuen nationalen Perspektive für Syrien sei. Mit der nun vollzogenen Integration unter das Dach der staatlichen Strukturen endet die operative Eigenständigkeit der QSD, was nach Einschätzung der beteiligten Akteure den Weg für eine gesamtstaatliche Sicherheitsarchitektur ebnen soll.
