Syrischer Fußball-Altstar Moussa Shamas im Alter von 93 Jahren gestorben

Syrischer Fußball-Altstar Moussa Shamas im Alter von 93 Jahren gestorben

Der syrische Fußball trauert um eine seiner bedeutendsten Persönlichkeiten: Am Samstag verstarb Moussa Shamas im Alter von 93 Jahren. Er hinterlässt ein umfangreiches sportliches Erbe, das er über Jahrzehnte hinweg als Spieler und Trainer geprägt hat.

Die sportliche Laufbahn des Verstorbenen begann bereits in jungen Jahren. Seine Begeisterung für den Fußball entdeckte er in seiner Heimatstadt al-Hasaka, als er neun Jahre alt war. Seine organisierte Vereinskarriere nahm 1949 beim Verein al-Rafidain ihren Anfang; in den Jahren 1951 und 1952 spielte er zudem für al-Shahba in Aleppo.

Besondere Bekanntheit erlangte Shamas während seiner Zeit beim Verein al-Jaish. Dort gehörte er 16 Jahre lang zum festen Stamm des Teams und wurde zu einer Identifikationsfigur des Clubs. Auch international vertrat er Syrien bei zahlreichen Turnieren, darunter Mittelmeerspiele, Arabische Meisterschaften sowie Asienmeisterschaften, bevor er seine aktive Spielerkarriere im Jahr 1970 beendete.

Nach seinem Rücktritt vom aktiven Sport blieb Shamas dem Fußball als Trainer verbunden. Um sein Fachwissen zu erweitern, absolvierte er spezielle Ausbildungskurse in Deutschland sowie asiatische Trainingslehrgänge. Er übernahm über mehrere Jahre hinweg die Verantwortung für syrische Nationalmannschaften, von der Olympia-Auswahl bis zur A-Nationalmannschaft. Zudem war er als Trainer für traditionsreiche Vereine wie al-Jihad, al-Wahda, al-Majd und al-Jaish tätig.

Seine internationale Erfahrung umfasste Engagements in den Vereinigten Arabischen Emiraten, eine zweijährige Tätigkeit beim schwedischen Club Syrianska FC sowie die Arbeit mit der Jugendabteilung des US-amerikanischen Vereins United.

Der Verstorbene war unter dem Beinamen „Sultan des syrischen Fußballs“ bekannt. Er galt als Ausnahmeathlet, der technische Brillanz mit hoher moralischer Integrität verband, was ihm in syrischen und arabischen Sportkreisen großen Respekt und Anerkennung einbrachte.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *