Syrisches Außenministerium berät mit IOM über freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen

Syrisches Außenministerium berät mit IOM über freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen

Das syrische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Expatriates hat in Damaskus ein offizielles Treffen abgehalten, bei dem die Leiterin der Abteilung für Expatriates und Flüchtlinge des Ministeriums, Nahla Othman, mit dem Leiter der IOM-Mission in Syrien, Ash Karl, zusammenkam. Das Treffen fand im Rahmen der Bemühungen statt, das Dossier der syrischen Flüchtlinge weiter zu verfolgen.

Im Fokus der Gespräche, die am Dienstag stattfanden, standen die Stärkung der Koordinierungsmechanismen zwischen beiden Seiten sowie die Erörterung praktischer Schritte zur Sicherung und Erleichterung der freiwilligen Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat. Die Gesprächspartner betonten die Bedeutung einer kontinuierlichen Zusammenarbeit, um die notwendigen Rahmenbedingungen für eine sichere und stabile Rückkehr der syrischen Bürger zu schaffen, die das Land in den vergangenen Jahren verlassen mussten.

Die syrische Seite unterstrich bei den Beratungen die nationalen Anstrengungen des syrischen Staates, die notwendigen Erleichterungen für die Rückkehr der Vertriebenen bereitzustellen. Dabei wurde betont, dass die Sicherstellung der Voraussetzungen für die Rückkehr sowie die Bereitstellung grundlegender Lebensgrundlagen für die Rückkehrer eine Priorität der aktuellen diplomatischen und operativen Aktivitäten darstelle. Zudem erörterte man die Rolle, die die Internationale Organisation für Migration bei der Unterstützung dieser Bemühungen spielen kann, um das Leid der syrischen Flüchtlinge in den Nachbarländern und im Ausland zu lindern und Hindernisse für eine Rückkehr in ihre Herkunftsregionen abzubauen.

Das Treffen erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die syrischen Behörden weiterhin mit den betroffenen internationalen Organisationen kommunizieren, um den Prozess der freiwilligen Rückkehr zu festigen. Ziel ist es, die notwendige Unterstützung für die Regionen zu gewährleisten, die Rückkehrer aufnehmen, und damit nach Jahren der Krise zur Beschleunigung der gesellschaftlichen Erholung beizutragen. Beide Seiten bekräftigten zudem die Notwendigkeit einer engen und direkten Abstimmung in der kommenden Phase, um alle Details dieses humanitären Anliegens weiter zu verfolgen.

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