Syrien verurteilt Angriff auf ziviles Fahrzeug bei Damaskus

Die Regierung in Damaskus hat den jüngsten Drohnenangriff auf ein ziviles Fahrzeug scharf verurteilt. Wie das syrische Außenministerium am Samstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall auf der Straße zwischen der Ortschaft Mazraat Beit Jinn und dem Dorf Beit Jinn im westlichen Umland von Damaskus (Rif Dimashq). Durch den Beschuss, der einem Bericht des Ministeriums zufolge durch eine Drohne der israelischen Streitkräfte erfolgte, wurden mehrere Zivilisten verletzt.
In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnete das syrische Außenministerium den Angriff als einen eklatanten Verstoß gegen die Souveränität der Arabischen Republik Syrien sowie gegen die territoriale Integrität des Landes. Die syrische Regierung sieht darin zudem einen gravierenden Bruch des Völkerrechts und ordnet den Vorfall in eine Reihe wiederholter militärischer Aktionen auf syrischem Staatsgebiet ein.
Damaskus machte Israel für die Folgen dieser Vorfälle voll verantwortlich. Das Außenministerium betonte, dass die anhaltenden militärischen Aktivitäten die Spannungen in der Region weiter verschärfen, die Stabilität gefährden und ein direktes Risiko für die Sicherheit und das Leben der Zivilbevölkerung darstellen würden.
Vor diesem Hintergrund richtete das syrische Außenministerium einen dringenden Appell an die internationale Gemeinschaft und insbesondere an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Die syrische Seite forderte die internationalen Gremien dazu auf, ihrer rechtlichen und politischen Verantwortung nachzukommen. Ziel müsse es sein, diese Angriffe umgehend zu stoppen und die wiederholten Verletzungen der syrischen Souveränität dauerhaft zu unterbinden.
