US-Sondergesandter: Golan gehört völkerrechtlich zu Syrien

US-Sondergesandter: Golan gehört völkerrechtlich zu Syrien

Der US-Sondergesandte für Syrien und den Irak, Thomas Barack, hat in einer aktuellen Stellungnahme den völkerrechtlichen Status der besetzten Golanhöhen hervorgehoben. In einem Interview mit der Plattform „Clash Report“, das an diesem Samstag über den Kurznachrichtendienst X verbreitet wurde, betonte Barack, dass die Golanhöhen gemäß den Resolutionen der Vereinten Nationen und dem geltenden Völkerrecht als syrisches Territorium zu betrachten seien.

Barack erklärte, dass der gegenwärtige Status der Gebiete weiterhin den internationalen Beschlüssen widerspreche. Das internationale System sehe die Golanhöhen als Eigentum Syriens vor, dennoch würden sie weiterhin von Israel kontrolliert. Mit diesen Äußerungen unterstreicht der US-Diplomat die internationale Rechtslage, die in diversen UN-Resolutionen verankert ist.

Die rechtliche Einstufung der Golanhöhen ist seit Jahrzehnten Gegenstand internationaler Debatten. Insbesondere die UN-Sicherheitsratsresolution Nummer 497, die am 17. Dezember 1981 verabschiedet wurde, ist in diesem Kontext von zentraler Bedeutung. In dieser Resolution wurde explizit festgehalten, dass die Entscheidung der israelischen Regierung, ihre Gesetze, ihre Rechtsordnung und ihre Verwaltung auf die besetzten Golanhöhen auszudehnen, als rechtlich null und nichtig sowie ohne internationale Wirkung betrachtet wird.

Die syrische Regierung hat ihre Position zu dieser Angelegenheit in den vergangenen Jahren wiederholt bekräftigt. Erst kürzlich, am 29. April 2025, hatte der syrische Außenminister Assad Hassan al-Schaibani während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates erneut auf die fortwährende Besatzung hingewiesen. Al-Schaibani forderte dabei die konsequente Umsetzung der Resolution 497 und rief dazu auf, dass sich Israel auf die Grenzlinie vom 4. Juni 1967 zurückzieht.

Die Äußerungen von Thomas Barack verdeutlichen die anhaltende Relevanz der Golan-Frage im diplomatischen Diskurs. Sie ordnen sich in eine Reihe internationaler Forderungen ein, welche die Souveränität Syriens über die Golanhöhen im Einklang mit den Resolutionen der Vereinten Nationen betonen. Die diplomatischen Bemühungen um eine Umsetzung dieser Resolutionen bleiben ein fester Bestandteil der außenpolitischen Agenda Syriens im Austausch mit internationalen Akteuren.

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