Workshop „Naqel“ in Damaskus zur Regulierung von Transport-Apps

Workshop „Naqel“ in Damaskus zur Regulierung von Transport-Apps

In der syrischen Hauptstadt Damaskus haben am Dienstag die Veranstaltungen des Dialog-Workshops „Naqel“ begonnen. Organisiert wurde die Initiative von der Junior Chamber International (JCI) in Damaskus in Kooperation mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP). An der Veranstaltung im Golden-Mazza-Hotel nahmen unter anderem Verkehrsminister Yarob Badr sowie der Minister für Kommunikation und Informationstechnologie, Iyad al-Khatib, teil.

Ziel der Initiative ist es, die aktuelle Situation der auf elektronischen Anwendungen basierenden Transportdienste in Syrien zu beleuchten und die Herausforderungen dieses wachsenden Sektors zu identifizieren. Der Workshop zielt darauf ab, praktische und strukturierte Lösungen zu erarbeiten, um diese Dienste weiterzuentwickeln und den Bedürfnissen der Nutzer unter Berücksichtigung von Sicherheit und Effizienz gerecht zu werden.

Verkehrsminister Yarob Badr betonte in seiner Rede, dass die Entwicklung des rechtlichen und regulatorischen Rahmens für intelligente Transportdienste zu den Prioritäten des Ministeriums gehöre. Ziel sei es, den technologischen Fortschritt in diesem Bereich zu begleiten und gleichzeitig den Fokus auf die Verkehrssicherheit und die Reduzierung von Unfällen zu legen. Die optimale Nutzung moderner Technologien und Datenanalysen trage dazu bei, die Dienstleistungsqualität für die Bürger zu verbessern und eine nachhaltigere sowie sicherere Mobilität zu gewährleisten.

Der Minister für Kommunikation und Informationstechnologie, Iyad al-Khatib, erläuterte, dass der digitale Transformationsprozess im Verkehrssektor über die bloße Einführung von Anwendungen hinausgehe. Es gehe um die digitale Neugestaltung des gesamten Sektors und die Vernetzung der Dienste zwischen den verschiedenen staatlichen Institutionen. Al-Khatib wies darauf hin, dass der Transportsektor eine grundlegende Säule des täglichen Lebens der Bürger darstelle, was den Aufbau digitaler Lösungen erfordere, die auf den Bedürfnissen der Nutzer sowie praktischen Erfahrungen basieren.

Zudem unterstrich der Minister die Bedeutung der Integration zwischen staatlichen Institutionen einerseits und Unternehmern sowie Start-ups andererseits, um effiziente digitale Dienstleistungen zu gewährleisten, die auf die schnellen Veränderungen in diesem Bereich reagieren und die digitale Entwicklung des Landes vorantreiben.

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