Deir ez-Zor: Weiterbildungskurs für professionelles Projektmanagement

Die Abteilung für landwirtschaftliche Ausbildung und Lehre der Landwirtschaftsdirektion im Gouvernement Deir ez-Zor hat heute, am Donnerstag, einen fünftägigen Intensivkurs zum professionellen Projektmanagement erfolgreich abgeschlossen. An dem Programm nahm eine Auswahl an Ingenieuren und Technikern der Direktion teil.
Der Kurs, der am vergangenen Sonntag begann, zielte darauf ab, die Mitarbeiter mit den wesentlichen Fähigkeiten für ein effizientes Projektmanagement vertraut zu machen. Zu den behandelten Schwerpunkten gehörten das Ressourcenmanagement, die Kosten- und Zeitkontrolle, das Risikomanagement sowie Strategien zur Personalführung im landwirtschaftlichen Arbeitsumfeld.
Faten al-Ahmed, Leiterin der Abteilung für landwirtschaftliche Ausbildung und Lehre, betonte, dass der Kurs moderne Konzepte des Projektmanagements in den Mittelpunkt stellte. Die Inhalte reichten von der Definition verschiedener Projektarten bis hin zu Methoden für Machbarkeitsstudien und der Erstellung umfassender Arbeitspläne. Laut al-Ahmed erwarben die Teilnehmer praktische Fähigkeiten zur Überwachung von kleinen und mittleren Projekten – von der Planungs- und Umsetzungsphase bis hin zum Abschluss. Dabei stehe stets das Gleichgewicht zwischen Zeitaufwand, Kosten und Qualität im Fokus.
Alia al-Hamsh, Leiterin der Abteilung für landwirtschaftliche Beratung und ländliche Entwicklung, erklärte, dass diese Schulung Teil des jährlichen Ausbildungsplans der Direktion sei. Dieser umfasst die drei Kernbereiche: Beratungsplanung, ländliche Entwicklung sowie landwirtschaftliche Ausbildung und Lehre. Al-Hamsh unterstrich, dass die Direktion nach einem systematischen Plan arbeite, um die Kompetenzen der landwirtschaftlichen Berater in den verschiedenen Einheiten des Gouvernements zu stärken.
Zudem gab al-Hamsh einen Ausblick auf die bis zum Jahresende geplanten Schulungen. Diese umfassen fachspezifische Themen wie das integrierte Management von Weizen-, Baumwoll- und Maiskulturen sowie Kurse zu Computerführungskompetenzen, der Ausbildung von Ausbildern, der Umsetzung von landwirtschaftlichen Feldgeräten und den Grundlagen der Beratungsarbeit. Die Teilnehmerzahl pro Kurs ist auf 15 bis 20 Personen begrenzt, um eine hohe Ausbildungsqualität sowie einen starken Fokus auf die praktische und feldbasierte Anwendung zu gewährleisten.
