Planungs- und Statistikbehörde prüft Ausbau der Kooperation mit der GIZ

Anas Salim, Leiter der Planungs- und Statistikbehörde, hat ein ausführliches Treffen mit Tania Lohmann, der Landesdirektorin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), geführt. Im Zentrum des Gesprächs standen Möglichkeiten zur Vertiefung der gemeinsamen Zusammenarbeit in den Bereichen strategische Planung, Statistik sowie institutioneller und technischer Kapazitätsaufbau.
Salim betonte während des Treffens, wie wichtig eine verstärkte Kooperation in verschiedenen Feldern sei, darunter Modellierung, Prognostik, Sozialforschung und Politikanalyse. Zudem verwies er auf die Bedeutung der Entwicklung von Leistungsindikatoren, der Überwachung der Umsetzungspläne sowie der Messung entwicklungspolitischer Wirkungen. Er unterstrich zudem den Nutzen der technischen und praktischen Expertise der deutschen Seite für die Stärkung der Kompetenzen der nationalen Fachkräfte innerhalb der Behörde.
Ihrerseits gab Lohmann einen Überblick über die Aktivitäten der GIZ und deren laufende Arbeit in Syrien. Dabei bekräftigte sie das Engagement der Agentur bei der Umsetzung der mit der syrischen Seite vereinbarten Projekte. Diese decken laut Lohmann zahlreiche wichtige Sektoren ab, darunter die Stärkung der Regierungsführung und der Rechtsstaatlichkeit, die Entwicklung des Gesundheitssystems, die Unterstützung von Bildung und Berufsbildung sowie Projekte in den Bereichen Wasser, Infrastruktur, Landwirtschaft und Ernährungssicherheit.
Dieses Treffen findet im Rahmen einer Reihe technischer Konsultationen zwischen beiden Seiten statt. Bereits am 8. September dieses Jahres hatten Abteilungsleiter der Behörde in Damaskus ein vergleichbares Treffen abgehalten, um die praktischen Aspekte der gemeinsamen Zusammenarbeit zu erörtern. Die GIZ ist eine staatliche Institution, die seit über 50 Jahren in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit tätig ist und Programme in mehr als 120 Ländern weltweit unterhält.
Die Bemühungen spiegeln ein kontinuierliches Interesse an der Entwicklung statistischer und planungsorientierter Instrumente in syrischen Institutionen wider. Dies soll die entwicklungspolitische Entscheidungsfindung durch den Einsatz moderner wissenschaftlicher Methoden bei der Datenerhebung und -analyse unterstützen, was derzeit zu den Prioritäten der Planungs- und Statistikbehörde zählt.
